Wanderführer: Mal wieder wandern
in Siegerland und Wittgenstein

zwischen Sieg und Rothaargebirge

Wanderführer  Mal wieder wandern  in Siegerland und Wittgenstein


Im Infoteil werden die Wandertouren ausführlich beschrieben. Tourmarkierungen helfen beim Auffinden der Position auf den Karten. Sehenswürdigkeiten am Rande der Tour werden zum Teil mit Foto erläutert.
Die Karten, ca. 1:50.000, sind passend zur Tourbeschreibung in den Text integiert. Die Sehenswürdigkeiten sind mit Indexnummern versehen.
Im Anhang sind die Tourismusbüros mit Postadresse, Telefon- und Fax-Nummer sowie E-Mail-Adresse und Internetseite aufgelistet.

 

Die Erstaluflage mit 10.000 Exemparen ist ausverkauft. Eine Neuauflage für den Buchhandel ist nicht geplant.

 

Eine PDF-Datei ist in Vorbereitung, Erscheinungstermin bitte beim Verlag erfragen

Tourenbeschreibung

Zu jeder Tourenbeschreibung gibt es einen Ausschnitt aus der Wanderkarte vorweg.

An Abzweigungen oder anderen markanten Punkten wurde die Beschreibung durch Wegemarken getrennt. Diese Wegemarken sind auch in der Karte eingezeichnet. Der Text ist zusätzlich durch Farbhinterlegungen für Abstecher, wichtige Hinweise und Parallelwege gegliedert. Ebenso sind auf der Karte alle im Stadt- und Gemeindeteil aufgeführten Sehenswürdigkeiten eingezeichnet. Straßennamen, Steigungen und Rastplätze sind ebenso verzeichnet.

Tour 1 Bad Laasphe - Stünzel -Bad Laasphe
Von Bad Laasphe führt dieser Rundweg, mit einem Abstecher in die historische Altstadt, bergauf bis zum Wittgensteiner Fürstenschloss. Nach einer längeren Strecke durch Laub- und Nadelwald geht es über die Höhe des Erbachkopfs bis zum Stünzel. Entlang des Erbachs, durch Saßmannshausen hindurch geht es am ehemaligen Friedrichshammer vorbei zurück nach Bad Laasphe.
Tour 2 Bad Laasphe - Breidenstein - Wallau - Bad Laasphe
Aus Bad Laasphe heraus führt der Weg auf die Höhe und lässt herrliche Blicke auf Altstadt, Schloss und alter Wallburg zu. Über den Kamm des Entenbergs folgt der Weg steil hinab entlang der westfälisch-hessischen Grenze mit alten Grenzsteinen. Über die aufgelassene Nebenbahn Wallau-Dillenburg geht es am Perfstausee vorbei zur Siedlung Weifenbach und unter dem Höhenzug mit der Sackpfeife zum Sattel Dreiländereck. Von dort mit Blick über den Talkessel von Bad Laasphe zurück zum Ausgangsbahnhof.
Tour 3 Feudingen -Ilsequelle -Feudingen
Ab dem Feudinger Bahnhof geht es Richtung Feudinger Hütte ins Ilsebachtal. Über einen schmalen, dicht bewachsenen Trampelpfad wird die Ilsequelle erreicht, deren Wasser heilende Kräfte zugesprochen werden. Vorbei am Heiligenborn gibt es die kürzere Möglichkeit entlang des Weidelbacher Weihers nach Feudingen zu gelangen. Oder der Weg führt über den Lahnhof zur Lahnquelle und von dort immer bergab durch das Lahntal Richtung Glashütte wieder zum Ausgangspunkt.
Tour 4 Erndtebrück - Zinse - Erndtebrück
Diese Rundtour führt vom Bahnhof Erndtebrück Richtung Altenteich, dem Edergrund talabwärts geht es hinauf auf den Kamm und durch Fichtenwald wieder hinab ins Elberndorftal. Talauswärts werden verschiedene Seitentäler gestreift bevor es über das Zinsetal zurück nach Erndtebrück geht.
Tour 5 Lützel - Eder- und Siegquelle - Erndtebrück
Start ist am Bahnhof Lützel, über die historische Eisenstraße geht es entlang der Siedlung Lützel weiter bis zum Ederbachtal. Der Weg führt, begleitet von Wiesen und Wäldern leicht bergauf bis zur Ederquelle. Von dort geht es bis Benfe, wo ein Abstecher zur Siegquelle erfolgen kann.
Von Benfe führt der Weg oberhalb des Benfetales durch hohe Wälder bis nach Erndtebrück und lässt immer wieder herrliche Aussichten zu.
Tour 6 Hilchenbach - Ginsburg - Grund - Hilchenbach
Von Hilchenbbach aus führt der Weg mit Blicken auf Hadem und Helbershausen an Burgseifern vorbei zur Ferndorfquelle. Hier kann ein fantastischer Blick ins Tal über Hilchenbach geworfen werden. Durch hohen Tannenwald, über die Buchhelle wird die Ginsberger Heide und der Giller erreicht. Lohnenswert ist die bei schönem Wetter traumhafte Aussicht vom 1892 in einer Stahlkonstruktion erbautem Gillerbergturm. Nach einem Abstecher zur Ginsburg geht es durch das Tal des Wälder Baches wieder zurück nach Hilchenbach.
Tour 7 Lttfeld- Ewiger Fuhrmann - Welschen Ennest
Vom Littfelder Bahnhof ist es nicht weit bis Burgholdinghausen. An diesem historischen Ensamble geht es an Teichen vorbei, durch den hohen Drewer Wald bis auf die Anhöhe, wo die zur Zeit der Erbauung höchste Windkraftanlage der Welt steht - der Ewige Fuhrmann. Von hier führt die Tour weiter ins Sauerland, vorbei an Kruberg und Rahrbach hinauf zur Rahrbacher Höhe. Auf der Höhe bleibend, wird bald der 'Welschen Ennester Schlag' mit seinem historischen Grenzstein erreicht. eben einem Abstecher zur Littfequelle, winden sich Waldwege nun hinab ins Tal zum Zielpunkt Welchen Ennest.
Tour 8 Littfeld - Kindelsberg - Kreuztal
Vom Bahnhof Littfeld aus sind es wenige Schritte in das Naturschutzgebiet 'Grubengelände Littfeld'. Steil bergauf befindet sich die Bergbauwüstung Altenberg mit einem Holzturm und dem 'Altenberger Rundweg', der die Geschichte des Ausgrabungsortes darstellt. Vorbei am Hessenstein zieht sich der Weg durch Mischwald bis hin zum Kindelsberg mit der Kaiserlinde und dem weit sichtbaren Kindelsbergturm. Hier kann ein herrlicher Ausblick genossen werden. Danach geht es steil bergab, teilweise in Serpentinen und später auf einer kleinen Teerstraße hinunter nach Kreuztal.
Tour 9 Kreuztal - Heestal - Freudenberg
Von Kreuztal führt der Weg durch das von Wiesen geprägte Heestal, vorbei am Schloss Junkernhees bis zur Mittelhees. Der dortige Backes mit Teichanlage weist den Weg hinauf zur Golfplatzanlage mit weitläufigem Ausblick. Hoher Tannenwald begleitet den Weg bis zur Ortschaft Hünsborn, wo der kleine Landeplatz einen Abstecher wert ist. Am Wildpark vorbei, den Osterberg hinunter durch Büschergrund hindurch kommt das Ziel Freudenberg näher. Hier ist zum Ende der Wanderung eine Besichtigung des 'Alten Flecken' empfehlenswert.
Tour 10 Freudenberg - Hohenhain - Freudenberg
Diese Rundtour führt zunächst Richtung Hohenhain durch teilweise dicht bewachsene Waldwege. Dort angekommen können sich ganz mutige für den Weitermarsch durch einen alten Eisenbahntunnel in Klein Tirol entscheiden - eine Taschenlampe ist dabei aber unbedingt notwendig. Weniger mutige gehen die 'Alte Schanze' hinunter bis ins Gambachtal, wo beide Wege wieder zusammentreffen. Jetzt geht es entlang des Gambaches, vorbei an einem historischen Eisenverhüttungsplatz bis zum Freudenberger Freibad. Über den Kurpark mit tollem Blick auf den Flecken geht es zurück zum Freudenberger ZOB.
Tour 11 Siegen - Rödgen - Rudersdorf
Am Siegener Bahnhof gestartet, geht es am Rande durch die Siegener Innenstadt und anschließend steil den Häusling hinauf. Einmal die Kuppe erreicht, verläuft der Weg weitgehend über die Höhe, mal durch Laub- , mal durch Nadelwald. In Rödgen angekommen geht es hinunter ins Tal und wieder hinauf auf die nächste Anhöhe. Von hier ist Oberdielfen zu sehen. Durch eine abwechslungsreiche Waldlandschaft mit einem fantastischen Blick auf das Rudersdorfer Eisenbahnviadukt ist der Bahnhof bald erreicht.
Tour 12 Siegen - Eisernhardt - Mudersbach
Von Siegen aus geht es zunächst an der Siegerlandhalle vorbei den Rosterberg hinauf. Um den Ählskopf herum führt der Weg weiter bis zum Fluggelände Eisernhardt. Von hier leicht bergab geht es zum Gilbergskopf. Von seinem Aussichtsturm gibt es eine prächtige Aussicht auf das südliche Siegener Stadtgebiet. Über Eiserfeld und Birken wird Mudersbach erreicht.
Tour 13 Aue-Wingeshausen - Bad Berleburg
In Aue -Wingeshausen gestartet, führt der Weg auf eine Anhöhe, durch Wälder und Wiesen gibt es immer wieder tolle Blicke ins Wingeshausener Tal. Über die Fehlbacher Kuppe geht es steil hinab ins Tal der Preisdorf. Nach wenigen Schritten geht es wieder bergauf bis zur Anhöhe, um dann zwischen dem Menzeberg und dem Rinnekopf in das Tal der Trüfte Richtung Bad Berleburg zu gelangen. Im Zielort laden das Schloß Sayn-Wittgenstein, der dazugehörige Park und die Ludwigsburg zur Besichtigung ein.
Tour 14 Neunkirchen - Pfannenberg - Struthütten
Nach Verlassen der Ortschaft Neunkirchen führt der Weg abwechslungsreich durch Wiesen und Laubwälder, teilweise am Waldrand mit schöner Aussicht. Leicht ansteigend geht es zum Bergsattel zwischen Großer und Kleiner Rausche. Über die Schränke folgt bald die ehemalige Grube Adolfsschacht. Um aber den Aussichtsturm Pfannenberg zu erreichen, geht der Weg steil bergauf zum Aussichtsturm. Von hier ergibt sich ein weitreichender Blick - von Siegen über den Rothaarkamm bis zum Giebelwald. Über die Kuppe des Reifenberges geht es steil hinab ins Kunstertal hin zum Bahnhof Struthütten.
Tour 15 Neunkirchen - Hohenseelbachskopf - Herdorf
Neunkirchen im Rücken gelangt der Weg schnell zum großen Kreuz des Bistums Paderborn. Zum teil über den Siegerländer Höhenring führt der Weg zum Hohenseelbachskopf, einem ehemaligen Basaltsteinbruch im . Ein Abstecher zum im Naturschutzgebiet Mahlscheid liegenden Silbersee, einem idyllischen Gewässer ist sehr lohnenswert. An dem Steinbruch 'Blaue Halde' vorbei geht es zu einem ehemaligen Kriegerdenkmal und einem steinernen Turm. Von hier verläuft der Weg steil bergab nach Herdorf hinein.
Tour 16 Rudersdorf - Neue Hoffnung - Rudersdorf
Vom Rudersdorfer Bahnhof führt diese Wanderung zunächst am Wahlbach entlang, bevor der Weg zum Trampelpfad wird und in das kleine, üppig bewachsene Tal des Jägerborn abbiegt. An der Clemens Geßner Buche angekommen eröffnet sich ein herrlicher Blick in die Landschaft zwischen Wilgersdorf und Rudersdorf. Weiter bergauf reizt ein kleiner Rundgang auf dem neu angelegten Informationspfad zur 'Haubergswirtschaft im Siegerland'. Nach einer Strecke auf dem Siegerland Höhenring geht es unterhalb der Kalteiche wieder bergab ins Tal, vorbei an dem NSG Ehemalige Grube 'Neue Hoffnung'. Über Wilnsdorf endet der Weg wieder in Rudersdorf.
Tour 17 Würgendorf - Zeppenfeld - Neunkichen
Diese Tour startet in Würgendorf und führt entlang der Heller nach Burbach. Auf dem Weg dorthin liegen die Wehrkirche Würgendorf, die Alte Vogtei und die Ev. Kirche Burbach. Über Wahlbach und Zeppenfeld wird Neunkirchen erreicht. Sehenswert ist hier der historische Stadtkern.
Tour 18 Wasserscheide - Würgendorf - Rudersdorf
Gleich zu Beginn in Wasserscheide befindet sich das Heimhoftheater, nach wenigen Schritten führt der Weg in hohen Nadelwald, der später in einen Mischwald übergeht. Entlang des Sinnerhöfchen, durch den Staatsforst Haiger führt die Strecke anschließend steil bergab bis ins Tal des Steinbaches. Von hier geht es wieder bergauf auf den Siegerland Höhenring, vorbei an dem kleinen Rundgang zur 'Haubergwirtschaft im Siegerland' geht es durch Wiesen zwischen Wilgersdorf und Rudersdorf leicht bergab zum Zielbahnhof.
Tour 19 Burbach - Trödelsteine - Burbach
Diese Burbacher Rundtour führt am Hof Eichen vorbei ins romantische Buchhellertal hinein. Entlang des Bachlaufes geht es durch hohe Wälder, vorbei an Auenwiesen bis zur Geröllhalde der ehemaligen Aluminium- und Kupfergrube mit seiner alten Betonruine. Eine kleine Teerstraße führt durch Wiesen bis zur Anhöhe, wo ein Abstecher nach Lippe lohnt. Der Weg führt weiter bis zum 'Breitenbacher Dreieck' und anschließend bis zum Naturdenkmal Trödelsteine, die als Feldspatbasalt faszinierend den Waldboden durchbrechen. Der Weg führt von dort bergab, am Nenkersberg vorbei bis nach Wahlbach und weiter bis zum Bahnhof Burbach.
Tour 20 Burbach - Buchhellertal - Holzhausen
Am Hof Eichen vorbei durch Wälder und Wiesen führt der Weg immer entlang der Buchheller. Überraschend und faszinierend erscheint mitten im Waldgebiet die Geröllhalde der ehemaligen Aluminium- und Kupfergrube. Der Weg führt hinauf zur Siegerlandkaserne und weiter in den hohen Tannenwald hinein. In der Waldzelle des Landes NRW, hier soll die natürliche Artenzusammensetzung von Flora und Fauna erhalten werden, liegt die beeindruckende Basaltfelskuppe 'Großer Stein'. Von hier führt die Route bergab, am Naturfreibad vorbei bis zum Haltepunkt Holzhausen.
Tour 21 Berleburg - Kühhude - Berleburg
Von Bad Berleburg aus geht es den Trufterhain hinauf. Hier kann eine tolle Aussicht genossen werden, bevor es dann in den hohen Tannewald hineingeht. Über den Lauberg und das Bärenköpfchen wird zum Teil auf Trampelpfaden, die monumentale Skulptur 'Stein - Zeit - Mensch' des Künstlers Nils Udo erreicht, die sich völlig überraschend mitten im Wald befindet. Wenige Schritte weiter liegt Kühhude mit einem Hütejungengrab. Entlang des alten Grenzsteines zwischen Wittgenstein-Berleburg und Westfalen führt der Weg über Zinses Eck durch den Forst Paulsgrund zurück zum Ausgangspunkt Bad Berleburg.
weitere Adressen:

Verkehrsclub Deutschland
VCD-Kreisverband Siegen-Wittgenstein und Olpe